Coronamassnahmen Schule Lengnau

Das Coronavirus hält unsere Gesellschaft weiterhin im Bann. Der Gemeinderat hofft, dass sich die Situation in Zukunft normalisieren wird.

Mit dem Entscheid des Regierungsrates des Kantons Bern gelangten einige wenige Eltern an die Schulleitung mit der Forderung, die Maskenpflicht in der Schule sei - insbesondere für Kinder der ersten bis zur vierten Klassen - aufzuheben. 

Als politische Behörde auf kommunaler Ebene erachtet der Gemeinderat die vom Regierungsrat beschlossenen Massnahmen – unter Würdigung der Gesamtsituation - als verhältnismässig und verlangt von der Schule eine angemessene und gesetzeskonforme Umsetzung. Die rechtsstaatlichen Prinzipien und Entscheide sind zum Schutze der Schülerinnen und Schüler, wie auch der Lehrpersonen zu leben. Selbstverständlich würde der Gemeinderat es begrüssen, wenn sich die Situation rund um Corona entspannen würde und sich unsere Gesellschaft dem Thema entledigen könnte.   

Demzufolge hält der Gemeinderat fest, Schülerinnen und Schüler und damit ihre Eltern seien gehalten, die Anordnungen der Schulbehörde und der Lehrerschaft, den Schulbetrieb betreffend, zu befolgen. So können die persönlichen sozialen Kontakte im schulischen Umfeld aufrecht erhalten werden. 

Einher mit diesem Beschluss geht, in der Schule auf repetitive Pool-Tests zu verzichten und auf Ausbruchstests zu setzen. 

Aufgrund der weiterhin angespannten epidemiologischen Lage entschied der Gemeinderat die Skilager 2022 der Einwohnergemeinde Lengnau abzusagen. Er begründet seinen Entscheid damit, dass wichtige Schutzmassnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Lagern nicht eingehalten werden können.

Der Gemeinderat hofft, dass sich die Lage möglichst bald verändert und die Skilager 2023 gesichert werden können.